Jahrgang ´76

Beruf: Forstwirt

Ausrüstung:
Nikon D300 mit verschiedenen Zoom- u Festbrennweitenobjektiven, Makro
Bereiche:
Natur- u Landschaft, Nacht, Makro, Dokumentarisches aller Art, Montagen

Arbeitsweise:
In den meisten Fällen nutze ich verschiedene Landkarten, um interessante Gegenden sowohl am Land, als auch in der Stadt zu finden. Manchmal kommen mir auch Presse oder andere Medien zur Hilfe, um auf Orte oder Situationen aufmerksam zu werden, die ich dann aufsuche. Wenn ich vor Ort bin, nehme ich mir Zeit um die Umgebung auf mich einwirken zu lassen und kann so zum Motiv kommen. Ansprechende Orte besuche ich nach Möglichkeit öfter zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten.
In der Tierfotografie verbleibe ich nach Sichtungen auch mal längere Zeit an einer Stelle mit Hocker und Tarnung und hoffe auf tierische Begegnungen. Dazu ist es vorteilhaft, wenn man sich vorher ein bißchen über die
Lebensgewohnheiten des jeweiligen Protagonisten informiert, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, was oft nicht klappt. 😀
Ich nutzte auch bereits die Möglichkeit auf Rundflügen Luftaufnahmen meiner Heimat zu machen.
Unterm Strich versuche ich die Fotografie einfach mit wachem Auge zu betreiben und hoffe, dass die Welt im Sucher von Zeit zu Zeit am richtigen Bildausschnitt quasi „magnetisch einrastet“ und ich nur noch den Auslöser betätigen muss.

Statement:
Ich finde, dass sehr oft und sehr viel Augenmerk auf technische Angelegenheiten, sowohl bei der Ausrüstung, als auch in der Bildbearbeitung gelegt wird. Selbstverständlich hat dies seine Daseinsberechtigung, aber man läuft meiner Meinung nach Gefahr, dadurch den Blick aufs Wesentliche zu verlieren. Nämlich das Motiv, den Prozess der Motivfindung bis zur Aufnahme und anschliessender Bearbeitung in der digitalen Dunkelkammer, bishin zum endgültigen Ergebnis. Dieses völlige Abtauchen in den Entstehungs- und Entwicklungsprozess vom Anfang bis zum Ende macht für mich Fotografie aus. Besonders am Bildschirm kann ich lange Zeit verbringen, ohne auch nur einen Mausklick durchzuführen, das Bild beurteilen, um dann an Kleinigkeiten zu drehen und anschliessend wieder in eine längere Betrachtungsphase zu wechseln. Mit offenem Geist und vielleicht einem musikalischen Rahmen treten dabei andere Dinge völlig in den Hintergrund. Dabei kann die Zeit wie im Flug vergehen. Meiner Meinung nach eine gute Voraussetzung für kreatives Schaffen.
Bei Interesse: Ein kleiner Ausschnitt meiner Arbeit auf https://www.facebook.com/heiko.wurth/photos_albums
Juli ´14

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